Deutsche Hauskatze

Deutsche Hauskatze Herkunft der Hauskatze
Die Hauskatze ist die Haustierform der Falbkatze. Sie zählt zu den beliebtesten Heimtieren. In der Rassekatzenzucht werden oft nur die Tiere als Hauskatze bezeichnet, die keiner anerkannten Katzenrasse angehören. Die Hauskatze (Felis catus) ist die Haustierform der Falbkatze. Sie zählt zu den beliebtesten Eine Übersicht über deutsche Gemeinden, in denen bereits eine Kastrationspflicht für Freigänger gilt, ist bei TASSO zu finden. Der Rat der Stadt. Entstehung von Katzenrassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]. Der überwiegende Teil der heute existierenden Katzenrassen stammt ausschließlich von europäischen, orientalischen und asiatischen Hauskatzen Das am 2. Juni im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und. Herkunft und Rassegeschichte. Die Hauskatze ist das beliebteste Heimtier der Deutschen. Doch wir wissen, streng genommen, noch recht wenig von ihr. Grundsätzlich gilt natürlich: Alle hier vorgestellten Hauskatzen-Rassen sind für Familien mit Kindern geeignet. Trotzdem darf man natürlich nicht vergessen. Die Zahl der Katzen in deutschen Haushalten schwankt zwischen 8 und 8,2 Sie ist mit der normalen Hauskatze verwandt und besonders aufgrund ihrer. Hauskatzen – Herkunft. Anders als viele vermuten, stammt unsere Hauskatze nicht von der Europäischen Wildkatze ab, sondern von der.

Deutsche Hauskatze - MDR Wissen
Sein Perserkater Champi wurde 23 Jahre alt. Jede Katze hat die Veranlagung zu einer der typischen Fellmusterungen: getigert, gestromt, getupft oder getickt. Auch von den Germanen wurde die Katze verehrt. Hauskatze ✓ Charakter und Herkunft ✓ Pflege und Haltung ✓ Infos, Bilder und die Deutsch Langhaar, die Norwegische Waldkatze und die Sibirische Katze.
Deutsche Hauskatze Katze: 15-20 Jahre Lebenserwartung Video
Was treibt deine Katze? - Katzen allein unterwegs - MDR DOK
Vier kleine Herbstkatzenkinder suchen liebevolles Zuhause. Wir sind vier kleine Katzenkinder, 9 Wochen alt, sehr neugierig und verspielt und suchen ein neues kuscheliges Heim.
Alleine essen und trinken können wir schon und auch mit einer Katzentoilette machen wir uns schon vertraut. Bitte macht telefonisch einen Geschwisterpärchen sucht dringend ein neues Zuhause.
Geschwisterpärchen sucht ein neues liebevolles Zuhause. Schweren Herzens muss ich mich aus privaten Gründen von meinen 2 kleinen Fellnasen trennen. Sie sind ein 1 jähriges Geschwister Paar.
Ein Kater und eine Katze. Beide sind kastriert, da sie als Wohnun Suche neue Mitbewohner. Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einer Katze oder zwei, da ich wieder mehr Zeit habe, nach einem nebenberuflichen Studium.
Die Wohnung ist direkt am Park, auf dem Cl Kennst Du schon unsere neue DeineTierwelt Community? Jetzt entdecken.
Du willst exklusive Platzierungen und mehr Besucher? Jetzt kostenlos testen Premium-Mitgliedschaft kostenlos testen. Katzenbaby sucht neues Zuhause.
Sie ist sehr schmusig und noch etwas klein. Katze zum verschenken. Ich gebe hier meine Katze "Kitty" ab zum verschenken. Der Grund warum ich die Katze abgebe ist der, dass ich in eine Wohnung umziehe, wo leider keine Haustiere erlaubt sind.
Deswegen suche ich auf diesen Wege ein sicheres Zuhause für Sie. Die Katze ist ca Junge Katzendame sucht. Kleine Katze von Mai sucht ein schönes neues zu Hause.
Die kleine ist sehr lieb und verschmust. Sie ist stubenrein und Freigängerin. Sie ist mit Hunden aufgewachsen. Verschmuster Kater sucht neuen Besitzer.
Ich muss leider aus persönlichen Gründen meinen Kater abgeben. Er ist ca. Er ist anfang Junge und verspielte Katze sucht neuen Besitzer.
Ich muss leider aus persönlichen Gründen meine Katze abgeben. Ich suche für sie eine nette Familie oder auch gerne Singles gerne auch mit bereits vorhandener Katze und Erfahrung in der Katzenhaltung.
Sie ist ca. Sie ist sehr lebendi Sie können am Verstehe nicht, warum man sich da so reinsteigern sollte. Unsere Katzte ist jest 18 gewordem, vong Gewischt her in kg.
Was kannich tun, damit sie weniger wigt? Der Tierarzt hat ihm eine Entwässerung gegeben und er muss jeden Tag Herztabetten nehmen. Seit Beginn der Behandlung geht es ihm soweit gut.
Hat ab und zu einen schlechteren Tag, ab dem er einfach etwas müder ist. Er fängt Mäuse und Vögel, da er eine Freilaufende Katze ist.
Abends und Mittags kommt er rein um zu essen und schmusen. Er lebt zudem mit einem weiteren Kater bei uns. Felix ist jetzt 3 Jahre. Und wir haben noch einen Juck Russel.
Max kann im Haus frei an sein Trockenfutter. Max hat durch sein Alter bereits etwas Gewicht abgebaut, deswegen bekommt er mittags noch g zusätzlich.
Ich hoffe er bleibt mir noch lange erhalten, da ich ihn habe seit ich zurück denken kann. Er ist kein Kater sondern mein Baby.
Der eine hat nur mehr 3 Beine was seine Lebenserwartung wahrscheinlich auf verkürzt. Aber ansonsten geht es Ihnen glaub ich zienlich gut.
Trotzdem bekommen sie bei uns noch Futter , wenn sie mal nichts gefangen haben oder es stürmt oder sehr warm ist. Meine Kazte ist jetzt 16 Jahre alt.
Mein Tipp für längeres und gesundes Leben — nur im Garten und Haus bleiben, artgerechtes Futter und kein Trockenfutter aus Billa usw, keine Impfungen, mindestens 1 mal pro Woche Colostrum flüssig oder Pulver , täglich Chlorella Presslinge Katzen lieben es meistens , ab und zu Reishi ins Futter mischen wegen Schwermetallen, die sich auch in Tieren kumulieren und später Allergien oder andere Probleme verursachen… und viel Liebe :.
Kastration ist sicher gut. Unseres Mückchen ist erst 2,5…. Ich wollte nie ne Katze haben….. Lang soll sie leben:-D.
Mein Kater ist mittlerweile 17 und macht schon nicht mehr allzu viel. Er liegt eigentlich nur noch in meinem Bett und will kuscheln. Wenn es dann allerdings Essen gibt ist er flott unterwegs.
Gesundheitliche Probleme hat er keine, er geht nur jedem Stress aus dem Weg, aber ich denke das tut so ziemlich jede Katze.
Meine älteste ist jetzt 13 Jahre wir haben 4 Katzenmädels, alle kastriert und Wohnungskatzen. Die Ernährung ist tatsächlich das A und O für ein gesundes, langes Leben.
Ich hatte vorher auch eher preiswertes Futter gekauft…. Getreidefreies, kalarienreduziertes Trockenfutter, reines Fleisch im Nassfutter, Parfumfreie, staubarme Streu….
Und die Fitness meiner Mädels gibt mir Recht. Meine Tierärztin hat meiner 13 jährigen Walter eine absolute Jugendfitness bescheinigt.
Für Marie: Du hast so was von gar keiner Ahnung, wie es ist sein Tier zu verlieren. Sei einfach nur still, ganz still. Unser Kater Gismo ist 14 Jahre.
Er ist Freigänger, hält sich aber inzwischen immer nur in der Nähe des Hauses auf. Vor einigen Wochen stellten wir am rechten Hinterlauf eine Verdickung fest.
Wir vermuteten eine Verletzung. Die unter Narkose durchgeführte Untersuchung ergab, dass es sich um eine Geschwulst handelt.
Wir sollten es so lassen, er scheine ja keine Schmerzen zu haben. Das war vor drei Wochen. Er leckt sich auch das Pfötchen, scheint Schmerzen zu haben.
Wann treffen wir die Entscheidung, uns von ihm zu trennen? Er geht noch raus, hinkt nicht und springt auf Sofa, Stuhl und Bett.
Ich möchte nicht, dass er leidet, immer Schmerzen hat. Kann mich sehr schwer von ihm trennen. Was mache ich jetzt richtig? Sind Schmerzmittel eine Möglichkeit?
Bin traurig. Unsere Katze ist gerade 29 geworden und ist ein Freigänger. Sie ist immer noch top — fit. Wir waren mit ihr erst einmal beim Tierarzt.
Mein Kater ist 17 Jahre alt frisst selten Feuchtfutter aber Trockenfutter. Zähne hat er kaum noch.
Er ist eine Wohnungskatze und vom Bauernhof. Einmal im Jahr geh ich mit ihn zum Tierarzt bekommt eine Aufbau spritze damit der fit bleibt dies wiederholen ich alle habe bis ein Jahr kommt immer darauf an wie er aussieht.
Ich lass ihn ganz in Ruhe schläft gerne viel aber läuft gerne die Treppen hoch und runter. Ab und zu lass ich ihn raus so das er auch die Natur erleben kann.
Weg läuft er nicht da ist er zu sehr auf mich fixiert. Ich hoffe das ich ihn noch ein paar Jahre behalten kann. Man rechnet nicht Katzenjahre mal sieben.
Die korrekte Umrechnungstabelle findest Du oben im Artikel. Sie berücksichtigt die unterschiedliche Entwicklung von Katze und Mensch.
Eine jährige Katze ist Meine Katze Kitty wurde vor kurzem erst 9 Jahre alt. Ich hab sie damals gerettet, da war sie 4. Sie wurde damals nur als Erzeugerin genutzt, dann sterilisiert und dann einfach nicht mehr beachtet.
Sie bekam kaum zu essen, wurde geschlagen und in der Anzeige stand dann damals drin, dass man sie aussetzen wird, falls sie keiner nimmt.
Ich habe sie dann damals zu mir geholt. Sie bestand damals nur noch aus Haut und Knochen, hatte Würmer und man hatte erstmal ne handvoll Fell in der Hand, wenn man sie gestreichelt hat.
Ängstlich war sie auch. Wie Untersuchungen gezeigt haben, waren die meisten der mumifizierten Katzen sehr jung.
Sie wurden wahrscheinlich speziell für die Mumifizierung gezüchtet. Meist wurde zur Tötung der Hals umgedreht. Sie wurde mit dem Mutterkult, der in vielen Kulturen für Fruchtbarkeit, Mondphasen , Überfluss und Geburt steht, in Verbindung gebracht, da die gebärfreudige Katzenmutter ihre Kinder liebevoll umsorgt und beschützt.
Zudem galt sie als tolerant und unabhängig. Die Ausfuhr von Katzen aus Ägypten war untersagt. Phönizier sollen Katzen nach Italien , Gallien und Britannien geschmuggelt haben.
Archäologen fanden in Siedlungen in der Nähe von Amsterdam ca. Eindeutige Darstellungen von Hauskatzen finden sich auf griechischen Vasen aus der Zeit um und v.
Die Furcht vor schwarzen Katzen übernahmen die Griechen von den Babyloniern. Jahrhundert erstmals einen Zusammenhang von Katze und Maus.
Jahrhundert n. Möglich ist auch, dass der Katzenname einer nordafrikanischen Sprache entlehnt vgl. In Indien war die Hauskatze häufig ein wichtiger Bestandteil religiöser Zeremonien.
Von dort gelangte sie erst nach China und später nach Japan , wo sie ähnliche Aufgaben übernahm. In China um v. Dies belegen zahlreiche Zeichnungen.
Die Katze stand für Glück und ein langes Leben. Sie war ein Statussymbol der glücklichen Reichen. Sein Rufname: Schneemädchen. Die Bedeutung der Katze war im frühen Mittelalter gering.
Mit der zunehmenden Ausbreitung der — ebenfalls über Seehandelswege eingeschleppten — Vorratsschädlinge Wanderratte , Hausratte und Hausmaus ergab sich die Notwendigkeit ihrer Bekämpfung, was im Spätmittelalter zu einer starken Zunahme der Hauskatzen führte.
Trotz ihrer unbestreitbaren Nutzwirkung wurde sie vom mittelalterlichen Aberglauben zum dämonischen und unglückbringenden Wesen stigmatisiert , galt als Begleiterin von Hexen und Schülerin des Teufels.
Besonders die schwarzen Katzen wurden gnadenlos verfolgt, nicht selten sogar in Körbe gesperrt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Eine freundschaftliche Beziehung zu einem Tier, besonders zu diesem, galt als Gotteslästerung. Dennoch finden sich sowohl in den ärmeren sozialen Schichten als auch bei Adel und Klerus Katzenliebhaber.
Mit den ihr zugesprochenen magischen Eigenschaften bekam die Katze in der Volksmedizin einen hohen Stellenwert, indem fast alles von ihr zu Heilzwecken verwendet wurde.
Im Katzen waren rar und daher sehr wertvoll. Nach dem Gesetz des Prinzen von Südwales anno n. Die Preise für eine Katze schwankten.
Im Sachsenspiegel , dem — verfassten Gesetzbuch, wurde drei Pfennige Schadensersatz für eine Katze festgelegt. Dies war nicht wenig, denn für ein Lamm oder für eine Kuh standen damals vier Pfennige zu Buche.
Einige Fundstücke aus dem Jahrhundert zeigen, dass Katzenfell von den Wikingern getragen und im Mittelalter in Europa bevorzugt gehandelt wurde.
Zu Mitte des Jahrhunderts schrieb Girolamo Visconti über Hexen, die angeblich nachts in Katzengestalt in die Häuser eindrangen, in denen Kinder schliefen.
Damals gehörte es zum französischen Brauchtum, eine Katze in das Fundament einer Kirche einzubauen. Dies sollte den Sieg des Guten über das Böse symbolisieren.
An diese dunklen Zeiten erinnern noch Sprichwörter, Redensarten und abergläubische Rituale , so dass die Katze noch heute zwiespältig besetzt wird.
Während man im Orient den Katzen gegenüber im Allgemeinen freundlicher eingestellt war, wurden sie im Japan des Jahrhundert war die Katze auf dem gesamten europäischen Kontinent und in fast ganz Asien verbreitet.
Vom Jahrhundert gelangte sie auf den Schiffen europäischer Entdecker nach Nordamerika , Australien und Neuseeland.
Als im Dennoch blieben die gefleckten Wildkatzenfelle weiterhin begehrte und kostbare Ware, wodurch die wilden Verwandten der Hauskatze auf allen Kontinenten rücksichtslos gejagt wurden.
Damit verbunden war der Beginn der Katzenzucht. Heute sind mehr als 30 Katzenrassen bekannt, die über internationale Zuchtverbände standardisiert werden.
Jahrhundert wurde die Katze zu einem der medizinisch , genetisch und physiologisch am intensivsten untersuchten Haustiere.
Weil aber Katzen in der westlichen Welt auch mit den Eigenschaften Falschheit und Verschlagenheit charakterisiert werden, hat sich eine zwiespältige Einstellung erhalten.
So glaubte einer Umfrage im Jahre zufolge ein Viertel der Befragten, dass es sich um ein schlechtes Vorzeichen handle, wenn eine schwarze Katze den Weg von links nach rechts kreuze.
In seinem Inneren, das ein Katzen grabmal darstellt, gibt es zahlreiche Malereien und Skulpturen mit Katzendarstellungen. Auch in China und Thailand werden Katzen bis heute als Gottheiten verehrt.
Verwilderte australische Hauskatzen zeigen eine erhebliche Anpassung an ihre neue Umwelt. Diese Katzen leben in erster Linie von den in Australien eingeführten Kaninchen , aber auch von einheimischen Tieren.
Katzen, auch Haus- und Rassekatzen, sind strikte Fleischfresser. Eine rein vegetarische Ernährung für Katzen wird teilweise, insbes.
Eine Studie aus dem Jahre kam zu dem Ergebnis, dass eine vegetarische Ernährung mit Supplementen bedarfsdeckend sein könnte, jedoch in der Praxis keine der untersuchten acht Katzen tatsächlich bedarfsdeckend ernährt wurde.
Studien haben nachgewiesen, dass die Katze zur Deckung ihres Nährstoffbedarfes keine pflanzlichen Nährstoffe, insbesondere keine Kohlenhydrate und keinen Zucker benötigt.
Allerdings gibt es auch keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Kohlenhydrate und Zucker in geringer Menge in der Katzennahrung schädlich wären.
Handelsübliches, industrielles Katzenfutter enthält häufig Kohlenhydrate in Form von Getreide, um den Bedarf der Katze an Ballaststoffen zu decken Nassfutter , aber auch um das Futter zu formen und als billiger Füllstoff insbesondere in Trockenfutter.
In den meisten Trockenfuttern liegt er aber aus produktionstechnischen Gründen und Gründen der Haltbarkeit deutlich höher. Studien belegen, dass mit kommerziellem Fertigfutter gefütterte Katzen ein 2,5- bis 5-fach erhöhtes Risiko haben, an einer Schilddrüsenüberfunktion zu erkranken, was auf bestimmte Zusatzstoffe Sojaisoflavone oder Phthalate zurückgeführt wird.
Im Gegensatz zum Fertigfutter erfüllt diese Ernährungsweise auch psychische Bedürfnisse der Katze und ermöglicht den artgerechten Gebrauch des Katzengebisses.
Bei dieser weitestgehend artgerechten Ernährungsweise ist allerdings ebenfalls auf ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis zu achten. Dieses Grundwissen sowie der Mehraufwand für die Futterbeschaffung und -zubereitung machen diese Art der Fütterung allerdings nicht für jeden Katzenhalter praktikabel.
Ein alltagstauglicher Kompromiss für die Mehrheit der Katzenhalter ist es, die Fütterung mit Fertigfutter durch einzelne Rohfleischmahlzeiten zu ergänzen, die dann auch aus nur einer Sorte Fleisch bestehen dürfen und keine Zusatzstoffe benötigen.
Entsprechend ihrer Abstammung von der afrikanischen Falbkatze als Steppen- und Savannenbewohner ist auch die Hauskatze bei natürlichem Nahrungsangebot in der Lage, ihren Wasserbedarf weitgehend aus den Beutetieren zu decken.
Daher ist ihr Trinkbedürfnis gering. Aus diesem Grunde sollte der Feuchtigkeitsgehalt im Futter dem der natürlichen Beute entsprechen, was bei der Mehrzahl der kommerziellen Feuchtfutter der Fall ist.
Trotzdem sollte sauberes Trinkwasser immer bereitstehen. Bei Verfütterung von Trockenfutter nehmen Katzen von sich aus mehr Wasser auf, allerdings oftmals nicht genug, um auf die physiologisch notwendige Menge zu kommen.
Nieren- und Harnwegsprobleme können die Folge sein. Wild lebende Katzen trinken nicht dort, wo sie fressen, weil es in freier Wildbahn unwahrscheinlich ist, dass sich direkt neben der geschlagenen Beute eine Wasserstelle befindet.
Hauskatzen haben dieses Verhalten beibehalten und trinken nur aus einem neben dem Futternapf stehenden Wassernapf, wenn keine andere Möglichkeit besteht.
Aus diesem Grund sollte dieser getrennt vom Futternapf aufgestellt werden. Erwachsene Katzen vertragen meist keine Kuhmilch.
Sie können die in der Kuhmilch enthaltene Lactose Milchzucker nicht abbauen, da mit dem Ende der Säugeperiode die Produktion des nun nicht mehr benötigten Enzyms Lactase zurückgeht.
Es kommt zu Verdauungsstörungen und Durchfall. Wird über die Säugeperiode hinaus ohne Unterbrechung Milch zugefüttert, so wird die Enzymproduktion oft aufrechterhalten.
Eine Wohnungskatze, die alleine gehalten wird, kann insbesondere bei ungenügenden menschlichen Kontakten nach einiger Zeit unter Langeweile leiden, was in der Folge zu unerwünschten Verhaltensweisen führen kann.
Hat sie einen Artgenossen, so kann sie mit ihm spielen und sonstige artgerechte Verhaltensweisen ausleben. Bei reiner Wohnungshaltung sollte man sich immer für mindestens zwei Tiere entscheiden.
Nur ausnahmsweise ist Einzelhaltung bei älteren, unverträglichen Katzen, die in reiner Wohnungshaltung aufgewachsen sind, empfehlenswert.
Eine Katze, die vorher Auslauf hatte und sich jetzt beispielsweise durch einen Umzug nur noch in der Wohnung oder dem Haus aufhalten soll, wird sich so gut wie nie an die beengten Lebensverhältnisse gewöhnen.
Vorteile der Wohnungshaltung sind, dass Katzen nicht überfahren, durch landwirtschaftliche Pestizide vergiftet, von Jägern erschossen oder von anderen Tieren Artgenossen, Hunden , Steinmardern verletzt werden können.
Das Risiko des Befalls mit Parasiten ist bei Wohnungshaltung ebenfalls weitaus geringer. Eine reine Wohnungskatze hat aus diesen Gründen eine durchschnittlich höhere Lebenserwartung als eine Katze, die ins Freie gelassen wird.
Der beste Kompromiss zwischen Freigang und reiner Wohnungshaltung ist ein gesicherter Garten. Eine Wohnungskatze verschluckt bei der Fellpflege mehr Haare als ein Freigänger, da sie sie weniger an Büschen und Sträuchern abstreifen kann.
Deshalb ist eine Wohnungskatze auf die Bereitstellung von Katzengras angewiesen, damit sie die verschluckten Haare wieder auswürgen kann Auslösung des Brechreizes.
Eine Alternative zur oralen Ausscheidung von Haarballen und deren für den Katzenbesitzer meist unangenehmen Entsorgung ist die Verfütterung von malzhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln, die eine Verklumpung der Haare im Verdauungssystem und somit deren rektalen Abgang ermöglichen.
Mehrere Katzenklos , eines pro Katze, sind sinnvoll. Ein stabiler Kratzbaum , am besten vom Boden bis zur Decke, ist wichtig, wenn man die Katze davon abhalten will, die Krallen an Polstern, Tapeten und Möbeln zu wetzen.
Hinzu kommt, dass Katzen hohe Plätze lieben, weil sie sich dort sicher fühlen und gerne klettern. Verschiedene Spielmöglichkeiten wie Bälle und ab und zu eine Kartonschachtel für Verstecke bieten den Wohnungskatzen Abwechslung und die Möglichkeit, ihren Spiel- und Jagdtrieb auszuleben.
Veraltete Literatur spricht noch von der Gefahr, es könne bei reinen Wohnungskatzen infolge der geringen Sonneneinstrahlung zu einem Vitamin-D-Mangel kommen.
Das wurde jedoch widerlegt, da Katzen nicht zur Vitamin-D-Synthese in der Haut fähig sind und deshalb ihren Bedarf vollständig über die Ernährung abdecken müssen.
Viele Substanzen, deren Einnahme für Menschen relativ unbedenklich ist, sind für Katzen, je nach Menge, giftig oder zumindest unverträglich.
Dazu gehören die Dieffenbachie , der Efeu , der Christusdorn , der Weihnachtsstern , die Amaryllis , das Alpenveilchen , die Begonie und verschiedene Kakteengewächse , aber auch der Buchsbaum oder der Oleander.
Wenn sie hineinfallen, können sie sich aus dieser Falle oft nicht selbst befreien und können darin ertrinken.
Bei dem Versuch, durch den Spalt eines angekippten Fensters zu schlüpfen, bleiben Katzen oft stecken. Durch Befreiungsversuche rutschen sie immer weiter nach unten.
Als Spätfolge kann es zur Ausbildung von Embolien kommen. Werden die Tiere nicht befreit, sterben sie nach stundenlangen Versuchen der Selbstbefreiung qualvoll.
Jede Katze besitzt angeborene Jagdinstinkte. Das in der freien Natur lebensnotwendige effiziente Jagdverhalten ist allerdings nur teilweise instinktiv vorhanden, teilweise muss es erlernt werden.
Dazu dient bei jungen Hauskatzen der Spieltrieb. Das Spielen mit verschiedenen Gegenständen in der Heimtierhaltung fördert das Erlernen und Trainieren von Jagdfähigkeiten.
Besonders junge Katzen sind bekannt für ihr Spielen mit Wollknäueln, manche können einem Stück Faden oder Seil nicht widerstehen. Bei der Kastration werden die Hoden oder Eierstöcke entfernt.
Gelegentlich kann eine weibliche Katze auch nach der Kastration rollig werden. Wenn sie sich weiterhin von Katern besteigen lässt, dann ist ektopes Eierstockgewebe in der Bauchhöhle verblieben; lässt die Katze den Kater nicht zu, dann hat die Rolligkeit keine hormonelle Basis.
Als vielversprechende, nicht-chirurgische Methode zur Sterilisation von Männchen wird die intratestikuläre Calciumchlorid-Injektion erforscht [61] , welche auch bei anderen Tierspezies wie Hunden [62] [63] Erfolge zeigt.
Eine jedoch selten praktizierte Alternative zur Kastration stellt die Sterilisation dar, bei der nur die Samen- oder Eileiter durchtrennt werden.
Dieser Eingriff hat keinen Einfluss auf das Wesen des Tieres, verhindert aber die ungewollte Fortpflanzung und wäre aus verhaltensbiologischer Sicht eigentlich wünschenswert.
Dazu gehören der Auslauf, tolerante Nachbarn, wenig Autoverkehr auf mehrere Kilometer in der Umgebung und zumindest ein sterilisierter Partner in der Nähe, um gefährliche Revierkämpfe in der Ferne zu vermeiden.
Zudem sind die mit der geschlechtlichen Aktivität verbundenen Verhaltensweisen nach wie vor präsent und erschweren das harmonische Zusammenleben mit dem Menschen.
Da durch den fehlenden Deckakt der Eisprung ausbleibt, kommt es zu Dauerrolligkeit und zu Zystenbildung an den Eierstöcken.
An Katzen können parenteral oder oral Gestagene verabreicht werden. Bei der oralen Verabreichung steht die Behandlung mit Medroxyprogesteronacetat im Vordergrund, daneben Megestrolacetat.
Die Wiederherstellung der Fertilität ist auch nach einer Verabreichung über mehrere Jahre möglich. Hauskatzen beherbergen häufig Parasiten.
Ektoparasiten spielen auch als Überträger bestimmter Krankheiten eine Rolle. Die CNE kommt jedoch auch bei jüngeren Katzen vor, wobei diese meist aus genetischen Gründen von dieser Krankheit betroffen sind.
Die häufigsten endokrinen Erkrankungen sind die Schilddrüsenüberfunktion und die Zuckerkrankheit. Die häufigste Tumorerkrankung ist das maligne Lymphom.
Weiterhin treten feline Fibrosarkome vor allem als Impfreaktion häufig auf. Aktuelle Studien zeigen, dass Katzen auch sehr häufig an chronischen Gelenkerkrankungen Osteoarthrosen leiden, vor allem Hüftgelenksarthrosen , dies aber häufig kaum zeigen.
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Katzen steigt dank besserer medizinischer Versorgung und Futterqualität.
Bei steigender Lebenserwartung wird auch bei Hauskatzen immer häufiger eine Altersdemenz diagnostiziert. Impfungen gegen eine Reihe von Krankheiten sind verfügbar, wobei die Impfempfehlungen nicht nur in Hinblick auf Haltungsart und Haltungsort, sondern auch hinsichtlich der Häufigkeit von Impfungen uneinheitlich sind.
Allgemein anerkannt ist inzwischen das bei Katzen relativ hohe Risiko von Impfschäden, insbes. Nach den Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission Vet.
Lebenswoche sowie im Auffrischungsimpfungen werden bei Tollwut gem. Herstellerangaben empfohlen, bei Katzenseuche nach drei Jahren, bei Katzenschnupfen nach einem Jahr Freigänger bzw.
Andere Impfungen werden nur nach Lebensumständen und Seuchenlage empfohlen. Die Impfempfehlungen decken sich hinsichtlich der Grundimmunisierung mit den Empfehlungen der Medizinischen Kleintierklinik der LMU München [69] , wobei dort Auffrischungsimpfungen mit Ausnahme von Tollwutimpfungen generell erst nach drei Jahren für nötig gehalten werden.
Weiterhin empfiehlt die LMU bei Freigängern auch eine Impfung gegen Katzenleukämie bei noch nicht infizierten Tieren mit einer Grundimmunisierung in der Lebenswoche sowie einer weiteren Impfung nach 15 Monaten.
Für die Wiederholungsimpfung werden Intervalle von drei Jahren ausreichend angesehen. Die Empfehlungen der Hersteller sehen in der Regel Wiederholungsimpfungen nach abgeschlossener Grundimmunisierung in Jahresintervallen vor.
In Deutschland sind keine Impfungen gesetzlich vorgeschrieben. Juli vorgenommenen Tätowierung zu kennzeichnen. Noch häufiger als Hundebisse führen Katzenbisse zu Infektionen.
Letztere spielt in Deutschland aktuell keine Rolle. Neben anderen Infektionswegen kann sich der Mensch mit der Toxoplasmose durch Katzenkot infizieren, wenn der den Erreger Toxoplasma gondii enthält.
Schwangere Frauen sind besonders gefährdet; wenn die Erstinfektion im zweiten Drittel einer Schwangerschaft erfolgt, kann der Embryo im Mutterleib geschädigt werden oder sterben.
Ebenfalls steht dieser Erreger im Verdacht, als Auslöser für Schizophrenie beim Menschen zumindest mitverantwortlich zu sein.
Nach einer Infektion besteht lebenslange Immunität; daher ist nur eine erstmals auftretende Infektion während der Schwangerschaft gefährlich.
Ein Bluttest kann feststellen, ob Antikörper gegen Toxoplasmen im Blut vorhanden sind. Die Tollwut wird durch Bisse, Kratzer oder durch Kontakt mit den unverletzten Schleimhäuten auf den Menschen übertragen.
Übertragungen durch Bisse und Kratzer geschehen besonders leicht, da an Tollwut erkrankte Tiere oft ein sehr aggressives Verhalten zeigen.
Die Tollwut verläuft beim ungeimpften Menschen tödlich und stellt eine ernste Gefahr für Katzenhalter und ihre Umgebung dar.
Deutschland gilt inzwischen als tollwutfrei, daher wird die Schutzimpfung für Katzen nicht mehr behördlich empfohlen, solange diese nicht ins Ausland reisen.
Bei reinen Hauskatzen wird schon länger von der Tollwutimpfung abgeraten, da keine Ansteckung des Tieres möglich ist und die Impfung in seltenen Fällen zu einer Tumorbildung führen kann sog.
Es handelt sich dabei allerdings um Kuhpockenviren , die nur für Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich sind.
Es können auch einige Hautkrankheiten pilzbedingte Zoonosen von Katzen auf den Menschen übertragen werden. Menschen stecken sich durch den direkten Kontakt mit einem befallenen Tier oder dessen Schuppen an.
Die Scherpilzflechte befällt Haare, Haut und Nägel. Normalerweise werden sie durch direkten oder indirekten Kontakt mit infiziertem Kot übertragen.
In Gebieten, wo der Fuchsbandwurm verbreitet ist, sind oft Katzen, die Mäuse als Zwischenwirt fressen, ebenfalls mit dem Fuchsbandwurm infiziert und können diesen dann mit ihrem Kot verbreiten.
Hauskatzen gehören zu den weltweit verbreitetsten Heimtieren, damit sind sie auch Gegenstand der Rechtsprechung. Viele Aspekte, die die Hauskatze betreffen, wie etwa die Katzenhaltung, -zucht oder die Stellung der Katze in der Natur, sind Gegenstand von Gesetzestexten.
Das Tierschutzrecht regelt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz seit längerem den generellen Schutz der Tiere und somit auch der Hauskatze, während das Bundesjagdgesetz den Umgang mit streunenden und wildernden Katzen regelt.
Ebenso wie für Hunde und Frettchen kann man für Hauskatzen einen Heimtierausweis der Europäischen Union mit tierärztlicher Dokumentation über Impfungen zur Erleichterung bei Auslandsreisen mit dem Tier erhalten.
Das Tier kann bei Zuwiderhandlung beschlagnahmt werden. Lebensmonat und für durch Menschen gefütterte Streuner erlassen. Ziel sei die Reduktion der Anzahl streunender, herrenloser Katzen.
Gleichzeitig fordert er eine bundesweite analoge Regelung durch das zuständige Bundesministerium.
Das Ordnungsamt erklärte, dass keine Belege dafür vorlägen, dass ohne Kastrationsgebot eine Gefahr entstünde, und dass die Kontrolle einer solchen Regelung nahezu unmöglich wäre.
In der im Rahmen der Abklärung durchgeführten Umfrage unter deutschen Städten mit mehr als Da die Kastrationspflicht sich lediglich auf Katzen mit Besitzern anwenden lässt, setzen sich Tierschutz-Organisationen dafür ein, auch streunende, herrenlose Katzen zu kastrieren.
So hat der Europäische Tier- und Naturschutz e. Bis ins Edelkatzen hingegen wurden wegen ihrer Sanftmütigkeit gelobt. Daher gelten auch heute noch Rassekatzen als anhänglicher, häuslicher, ruhiger und intelligenter als Hauskatzen, was sich aber bei näherer Betrachtung als unzutreffend erweist.
Hauskatzen kommen in allen Farbkombinationen, Augenfarben und in allen Felllängen vor. Rassekatzen sind Generationen lang auf ein bestimmtes Aussehen, Fellmuster und Verhalten hin selektiert worden.
Die Katzenzucht erfordert Geduld und gute Tierkenntnisse wie auch solides Wissen über die Vererbungslehre, wobei die Eigenwilligkeit und das Einzelgängertum von Katzen systematischen Zuchtversuchen entgegenstehen.
Um gesunde und dem Zuchtideal entsprechende Tiere zu erhalten, dürfen ihre Eltern keine vererbbaren Gesundheits- oder Schönheitsfehler haben.
Nur Katzen mit einem Abstammungsnachweis eines anerkannten Zuchtvereines sind Rassekatzen. Die Katzenzucht hat und bringt immer wieder eine ganze Reihe von Katzenrassen hervor.
Diese neuen Rassen sind dann bei den unterschiedlichen Dachverbänden zugelassen — oder auch nicht. Beispiele für Qualzucht sind bestimmte, als rassetypisch geltende Merkmale, die zu stark ausgeprägt sind: Manche Perserkatzen mit deformierter Nasen- und Mundpartie haben oft Atemprobleme, schnarchen und haben Mühe, ihre Nahrung aufzunehmen.
Daneben stellt die erbliche zystische Nierenerkrankung polycystic kidney disease , PKD bei dieser Rasse ein ernstes Problem dar.
Bei der Maine Coon tritt in den sogenannten Showlinien häufig Hüftdysplasie auf. Jahrhundert stieg die gesellschaftliche Anerkennung der Katze, so dass die Zahl der Katzenbesitzer aus Adel und Bürgertum nun einen starken Anstieg verzeichnen konnte.
Die Zucht und Selektion besonderer Rassen erlebte ihre erste Blütezeit. Zu Beginn des Jahrhunderts gab es genug Katzenliebhaber, um öffentliche Treffen zu organisieren und die schönsten Tiere von professionellen Züchtern und Amateuren prämieren zu lassen.
Harrison Weir , der Schriftsteller, Dichter, leidenschaftlicher Katzenfreund und Mitglied der Horticultural Society war, veranstaltete die erste öffentliche Katzenausstellung am Juli im Londoner Crystal Palace.
Im Viktorianischen Zeitalter wurden diese Zusammenkünfte Anlass zu gesellschaftlichen Treffen der englischen Oberschicht. Mit der Zeit begannen die Züchter diese Ausstellungen zu nutzen, um ihre neuen Rassen vorzustellen und an deren Verbreitung zu arbeiten.
Mai veranstaltete Katzenschau erhöhte die Beliebtheit von Rassekatzen. Katzen werden nach Rasse, Farbe, Geschlecht und bisherigen Erfolgen bei Ausstellungen in Klassen eingeteilt und von den Juroren entsprechend den für jede Rasse festgelegten Standards nach einem bestimmten Punktesystem bewertet.
Als Champion wird sie nun von internationalen Richtern beurteilt. In der Regel wird sie an Ausstellungen im Ausland teilnehmen müssen.
Der internationale Grand-Champion kann noch weiter aufsteigen. Hauskatzen stehen ihren Artgenossen mit Stammbaum in den Schönheitswettbewerben in nichts nach.
Europäische Verbände und Vereine vergeben für Hauskatzen sogar Titel. Katzen wurden schon früh als Motiv in der Kunst verwendet. Zudem sind sie auf griechischen Münzen des 5.
Jahrhunderts v. Später bildeten sie Motive römischer Mosaike und Gemälde und waren auf Münzen, Schilden sowie auf Töpferwaren abgebildet.
Das Book of Kells aus dem 8. Jahrhundert zeigt ebenfalls Miniaturen von Katzen. Leonardo da Vinci schuf das erste Katzenbild.
Jan Brueghel der Ältere malte das Katzenkonzert. Jahrhunderts blieb die Katze ein beliebtes Motiv. Seit Ende des Jahrhunderts sind stilisierte Katzenbilder von Rosina Wachtmeister und auf ihrer Grundlage hergestellte Porzellanfiguren beliebte Sammelobjekte.
Seit ungefähr v. Sachmet ist blutrünstig und stellt die zerstörerische Kraft der Sonne dar, während man Bastet als die wohltuende Kraft der Sonne ansieht.
Doch erst im Mittleren Reich Ägyptens wurde die Katze zum heiligen Tier der Bastet erklärt, und später wurde sie nicht mehr mit einem Löwenkopf, sondern mit einem Katzenkopf dargestellt.
Sie bekam zudem weichere und freundlichere Gesichtszüge. Bastet wird als Frau mit Tierkopf oder aber als ganzes Tier dargestellt.
Bei der katzenköpfigen Darstellung hält sie meistens das Sistrum ein kultisches Instrument, das die Finsternis vertreiben soll und eine Verbindung mit den Göttern Isis und Hathor bezeugt , eine Schachtel, Ketten, ein junges Kätzchen als Zeichen der Muttergöttin oder einen Papyrusstab als Zepter.
In Bubastis, der Hauptkultstadt Bastets, befand sich auch ein riesiger Katzenfriedhof. Die ägyptische Katzenverehrung war so stark, dass für sie innerhalb des Islam eine Berechtigung hergeleitet werden musste.
Sakina konnte nach dem Volksglauben als Katze oder als Mischwesen mit einem Katzenkopf sichtbar werden. Wovon die Katze zuvor gefressen hat, das soll auch für den Menschen bekömmlich sein, weshalb an manchen Schreinen Katzen gefüttert werden.
In der Mythologie des persischen Zoroastrismus war die Katze mittelpersisch gurbag ein Werk des Teufels. Ein zoroastrischer Priester des 9.
Jahrhunderts n. In anderen Kulturen spielt die Katze in der Mythologie ebenfalls eine wichtige Rolle. Freya , die nordische Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, fährt in einem von zwei Katzen gezogenen Wagen.
Als Symbol für den Mond verkörpert die Katze sein Geheimnis. Im Volksglauben in Osttimor gelten Katzen als heilig. Wenn man eine Katze tötet, soll man selbst und seine Nachkommen bis in die siebente Generation verflucht sein.
Bei Beerdigungen werden Katzen vom Leichnam ferngehalten, weil nach dem Aberglauben der Tote, beherrscht von bösen Geistern, wieder zum Leben erwacht, wenn eine Katze über ihn springt.
Es drohte eine Hungersnot, da die Vorräte schon arg angenagt waren. Der König der Tiere hörte Noah an, blinzelte seiner Löwin zu, sagte aber nichts.
Noah wandte sich enttäuscht ab, strich zuvor der Löwin gedankenverloren über den Kopf. In diesem Moment nieste die Löwin einmal kräftig.
Aus ihrer Nase entsprangen zwei mähnenlose Minilöwen — das erste Katzenpaar. Rasch hatten die beiden Minilöwen die Plage im Griff.
Mensch und Tier waren begeistert — mit Ausnahme der Mäuse und Ratten. Im weltweit bekannten Märchen vom gestiefelten Kater , das die Brüder Grimm in ihre Sammlung aufnahmen und Ludwig Tieck als Komödie für das Theater bearbeitete, aber auch in anderen Märchen spielt die Katze eine Hauptrolle, etwa Der arme Müllerbursch und das Kätzchen.
Nach einer ungarischen Sage soll Eva aus dem Schwanz einer Katze entstanden sein. Als Gott Adams Rippe herausnahm, um daraus die Frau zu formen, soll diese von der Katze geschnappt worden sein.
Sie rannte davon, aber Gott erwischte ihren Schwanz und formte Eva daraus. In Rumänien wiederum erzählt man sich, dass die Katze aus der Frau entstanden sei.
Deren Name war Kata, und deshalb wurde das neu entstandene Lebewesen so benannt. Um das in seinem Arm schlafende Tier nicht zu wecken, soll dieser ohne Zögern den Ärmel seines Gewandes abgeschnitten haben, als er zum Gebet gerufen wurde.
Im islamischen Volksglauben gilt die Katze als einziges Tier, das so rein ist, dass Wasser, aus dem sie getrunken hat, noch zur Waschung vor dem Gebet geeignet ist.
Sie gaben ihr ein paar Bissen, und sie trug sie weg, um kurz später wiederzukommen und erneut ein paar Brocken davonzutragen.
Neugierig folgte er der Katze und sah, dass sie mit den Brocken eine andere, blinde Katze fütterte. Allahs Fürsorge für die blinde Katze rührte ihn so sehr, dass er all seinen Besitz aufgab und bis zu seinem Tod im Jahr in Armut und Gottvertrauen lebte.
Auch von den Germanen wurde die Katze verehrt. Zwei Katzen ziehen den Wagen der Göttin Freya. Katzenliebhaber und Katzenhalter standen unter ihrem Schutz.
Eine chinesische Legende handelt davon, dass der Jadekaiser alle Tiere zu sich rief, um mit ihnen die Sternzeichen zu besprechen.
Die Tiere sollten alle an einem bestimmten Datum an einem bestimmten Ort erscheinen. Es war die Aufgabe der Ratte, der Katze zu sagen, wann dieses Treffen stattfinden sollte.
Da die Ratte aber hinterlistig war, sagte sie der Katze ein falsches Datum. Die Katze erschien einen Tag zu spät und wurde somit nicht in die Tierkreiszeichen aufgenommen in den chinesischen Tierkreiszeichen ist zwar der Tiger vertreten, er ist bei den Asiaten jedoch nicht mit der gewöhnlichen Hauskatze vergleichbar.
Noch lange nach dem Tode des Zen-Meisters wurde die Katze stets während der Abendmeditation angebunden.
Deutsche Hauskatze Die älteste Katze der Welt Video
Die Geschichte der Katze Als im Neelam, N. Jan Brueghel der Ältere malte das Katzenkonzert. Manche Katzen wollen auch einige Tage Waidmanns Heil der Geburt nicht gestört werden, andere suchen die Gesellschaft der Menschen und fühlen sich wohler mit ihnen. Eine Katze, die vorher Auslauf hatte und sich jetzt beispielsweise durch einen Umzug nur noch in der Wohnung oder dem Haus aufhalten soll, High School Musical 2 Movie2k sich Joanna Page gut wie nie an die beengten Lebensverhältnisse gewöhnen. Hat sie einen Artgenossen, so kann sie mit ihm spielen und sonstige artgerechte Verhaltensweisen ausleben. Sie merken sich, mit welchen Lauten sie Menschen dazu bewegen können, auf ihre unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen. Meine Murphy ist jetzt 18,5 Jahre……. Im Gegensatz dazu sind Einzelgänger wie die Europäische Wildkatze nicht domestizierbar. Kann Bar 25 Katzen für die Natur stärken -hat Jemand einen Tipp? Katze zum verschenken. Dafür können Katzen ihre Umgebung in Blau- und Grünschattierungen verschiedenster Intensität und Kombinationen Sendung, wobei die bevorzugte Farbe von Katzen, für die ihre Augen auch am empfindlichsten sind, Blau ist. Aber es gibt auch keineswegs jugendfreie Figuren, wie Fritz the Cat von Robert Crumbim gleichnamigen Zeichentrickfilm. Stichwort: Katze. Wild lebende Katzen trinken nicht dort, wo sie fressen, weil es in freier Wildbahn unwahrscheinlich ist, dass sich direkt neben der geschlagenen Beute eine Wasserstelle befindet. August wird der Internationale Tag Serie Tv Online Katze gefeiert. In der Deutsche Hauskatze haben die Tierarten die besten Karten, die sich in kritischen Situationen rasch anpassen und Neues lernen können. Noah wandte sich enttäuscht ab, strich zuvor der Löwin gedankenverloren über den Kopf. Leben mehrere Katzen in einer Wohnung, sollte es pro Katze mindestens einen Raum geben, damit sich die Tiere auch einmal aus dem Weg gehen können. In: Der Tagesspiegel vom Wohnung Saarland Einige Fundstücke aus dem Gehen die Instinkte mit dem Kätzchen durch, kann es schon mal gefährlich werden.Der Schädel der Katze ist kurz und robust gebaut. Die Augenhöhle ist nicht vollständig knöchern geschlossen, der hintere Teil wird durch ein bindegewebiges Band verschlossen.
Das Schlüsselbein ist lediglich ein in den Musculus brachiocephalicus eingelagerter Knochen, der mit dem übrigen Skelett nicht in Verbindung steht.
Am unteren Ende der Schulterblattgräte Spina scapulae , dem sogenannten Acromion , besitzen Katzen einen nach unten gerichteten Processus hamatus und einen für Katzen typischen nach hinten gerichteten Processus suprahamatus.
Der Oberarmknochen besitzt an seinem unteren Ende ein an der Innenseite gelegenes Loch Foramen supracondylare zum Durchtritt der Arteria brachialis und des Nervus medianus.
Die kräftigen Hinterbeine sind eher auf Springen als auf schnelles Laufen spezialisiert. Die Katze kann dank ihrer kräftigen Muskulatur sehr gut springen und sprinten.
Als typischer Ansitzjäger ist sie jedoch kein ausdauernder Läufer. Die Hauskatze ist wie alle Kleinkatzen ein Zehengänger. An den Vorderbeinen hat sie fünf Zehen, wovon eine keinen Bodenkontakt hat, an den Hinterbeinen vier.
Die scharfen gebogenen Krallen dienen unter anderem zum Fangen und Halten der Beute. Sie liegen in Ruheposition durch elastische Bänder zurückgezogen in einer Hauttasche.
In jeder Kieferhälfte ist nur ein hinterer Backenzahn Molar , M vorhanden. Mit etwa sechs Monaten findet der Zahnwechsel statt. Typisch für fleischfressende Raubtiere sind ihre kräftigen Kiefermuskeln und die scharfen Zähne.
Die Eckzähne, besser als Fangzähne bezeichnet, dienen vornehmlich dem Fangen, Festhalten und Tragen der Beute; sie werden auch bei Revierkämpfen und zur Fellpflege eingesetzt.
Die fadenförmigen mechanischen Zungenpapillen sind stark verhornt und rachenwärts gerichtet, was bei der Aufnahme von Flüssigkeiten wie auch bei der Fellpflege hilft, da sich lose Haare in den Haken verfangen.
Der Magen-Darm-Trakt ist säugertypisch. Der Magen ist einhöhlig-zusammengesetzt. Ein Wurmfortsatz ist hingegen nicht ausgebildet.
Der Grimmdarm ist, wie beim Menschen, in Form eines einfachen, nach hinten offenen U gestaltet, hat hingegen keine Bandstreifen.
Raubtiertypisch ist der gesamte Verdauungstrakt kurz. Sie ist daher natürlicherweise auf den ausreichenden Genuss von Leber angewiesen, um sich mit Vitamin A versorgen zu können.
Sie wurde am 3. August geboren und verstarb im Alter von 38 Jahren und drei Tagen am 6. August Diese Zahlen gehen aus Untersuchungen hervor, die von Liberg in einem ländlichen Gebiet Schwedens und Legay und Pontier in der französischen Stadt Lyon durchgeführt wurden.
Als Heim- oder Haustier kommt die Hauskatze weltweit in nahezu allen vom Menschen besiedelten Gebieten vor. Sie gilt als Kulturfolger.
Die erste, publizierte Skizze des Katzengenoms war von einer Abessinierkatze mit einer Länge von etwa 2.
In der Streifenzeichnung der wilden Vorfahren kamen beide Farbstoffe vor. Das Fellmuster der Katzen wird durch das Tabby -Gen bestimmt.
Jede Katze hat die Veranlagung zu einer der typischen Fellmusterungen: getigert, gestromt, getupft oder getickt. Schwarze Katzen haben eine Mutation des Agouti-Locus, durch die das Phäomelanin vollständig durch Eumelanin verdrängt wird, so dass die Fellzeichnung nicht mehr sichtbar ist.
Beide Farben können durch andere Gene aufgehellt werden. Durch das Verdünnungsgen maltese dilution, Abk.
Eine dreifarbige Katze ist auf den ersten Blick als weibliche Katze zu erkennen, da sich das Gen für die Fellfarbe auf dem X-Chromosom befindet.
Die Unterscheidung zwischen männlich und weiblich beruht wie bei allen Säugetieren auf dem Karyotyp der Geschlechtschromosomen , nach dem XX weiblich und XY männlich ist.
Daher können manche weibliche Katzen auf einem X-Chromosom das Gen für die Fellfarbe schwarz und auf dem anderen das Gen für die Fellfarbe rot besitzen und deshalb ein dreifarbiges Fell ausbilden kodominanter Erbgang.
Man geht davon aus, dass der Sehsinn von Katzen vor allem auf die Wahrnehmung von Bewegungen spezialisiert ist und die Leistung in der Schärfe- und Detailwahrnehmung eher durchschnittlich ist.
Der Geruchssinn hingegen ist vergleichsweise weniger hochentwickelt, doch immer noch deutlich besser als der des Menschen.
Die Katze nimmt besonders gut rasche Bewegungen wahr, und bei Dunkelheit benötigt sie im Verhältnis zum Menschen lediglich ein Sechstel der Lichtmenge, um ein Bild zu empfangen.
Dies wird durch die hohe Dichte an Stäbchen auf der Netzhaut und eine Reflexionsschicht im Augenhintergrund möglich.
Ein weiterer Grund ist das Tapetum lucidum , eine direkt hinter der Netzhaut liegende Zellschicht, die das durch die Photopigmentmoleküle in den Stäbchen und Zapfen nicht absorbierte Licht reflektiert und nochmals auf die Sinneszellen strahlt.
Diese Schicht ist auch der Grund, warum Katzenaugen im Dunkeln zu leuchten scheinen, wenn man sie anleuchtet.
Katzen sehen daher auch bei Dämmerung und in der Nacht noch sehr gut, solange Restlicht vorhanden ist. In einem komplett abgedunkelten Raum dagegen sind auch Katzen blind.
Da die Katze ihre Augen nur wenig nach links oder rechts bewegen kann, muss sie, um in eine andere Richtung schauen zu können, ihren Kopf bewegen.
Durch die nach vorne gerichteten Augen ergibt sich eine starke Überschneidung der Sehachsen, was ein gutes räumliches Sehvermögen bedeutet.
Um das Restlicht besser einfangen zu können, öffnen sich bei abnehmender Helligkeit die vertikal schlitzförmigen Pupillen kreisrund, wodurch gleichzeitig die Sehschärfe abnimmt.
Wegen der sich schlitzförmig verengenden Pupillen ist die Sehschärfe der Katzen bei Helligkeit für waagerechte und senkrechte Strukturen und Bewegungen unterschiedlich.
Senkrechte Linien sehen sie schärfer als waagerechte und können daher horizontale Bewegungen besser wahrnehmen als vertikale, was mit ein Grund für die typische schräge Kopfhaltung von Katzen ist, sobald sie bestimmte Dinge fixieren.
Abgesehen davon, dass Katzen unter gleichen Bedingungen waagerechte Linien unschärfer sehen als der Mensch, ist auch ihr Vermögen, Farbdifferenzen wahrzunehmen, weniger gut ausgebildet.
Rot ist also eine Farbe, die weder Hunde noch Katzen sehen können siehe auch: Sehsinn des Hundes , und die vermutlich als ein Gelbton wahrgenommen wird.
Dafür können Katzen ihre Umgebung in Blau- und Grünschattierungen verschiedenster Intensität und Kombinationen wahrnehmen, wobei die bevorzugte Farbe von Katzen, für die ihre Augen auch am empfindlichsten sind, Blau ist.
Unter verschiedenen Beleuchtungsverhältnissen hatten die Katzen die Wahl zwischen Gelb und Blau, um an ihr Futter zu kommen.
Bei der Geburt haben alle Katzen eine hellblaue Iris , die adulte Augenfarbe dagegen entwickelt sich erst im Laufe der nachfolgenden drei Monate.
Das Gehör ist bei der Katze besonders gut ausgebildet und zählt zu den besten unter den Säugetieren. Es ist zudem ein Frequenzbereich, in dem die Schallquellen wesentlich besser lokalisiert werden können.
Beim Fressen auf Bodenniveau stellt die Katze ihre Ohren automatisch nach hinten, damit die Eigengeräusche nicht ins Gewicht fallen.
Der Geruchssinn der Katze ist weniger ausgeprägt als ihr Gehör oder ihr Sehsinn. Er ist schwächer als der des Hundes, aber deutlich besser als der des Menschen.
Wie bei allen Säugetieren dient er der sensorischen Prüfung von Nahrung und der Wahrnehmung und Erkennung von Artgenossen und anderen Lebewesen.
Katzen erkennen einander am Körpergeruch, der etwas über Geschlecht, Gene, hormonellen Status und Revieransprüche aussagt. Verschiedene Ursachen für den Geruch sind möglich, so finden sich beim Harnmarkieren die Aminosäuren Felinin und Isovalthen in der Flüssigkeit — bei Katern zu einem wesentlich höheren Anteil als bei Katzen.
Die Talgdrüsen sind am Oberkiefer, an der Schwanzwurzel und beim Männchen unter der Vorhaut konzentriert. In Momenten starker Gefühlsregung kann es vorkommen, dass sich der anale Drüsenbeutel der Katze entleert und eine streng riechende braune Flüssigkeit freigibt.
An einigen Düften können sich Katzen erregen und flehmen dann mit halb offenem Mund mit hochgezogener Oberlippe und gekräuselter Nase. Zudem werden durch das Flehmen oft neue Gerüche aufgenommen und abgespeichert.
Die Katze hat einen sehr guten Gleichgewichtssinn. Bei einem Fall aus zwei bis drei Metern Höhe können sie sich aus fast jeder Lage reflexhaft in die Bauchlage drehen und landen mit nach unten ausgestreckten Pfoten auf dem Boden.
Dazu winkelt die Katze ihren gesamten Körper mittig an und rotiert dann Vorderteil und Hinterteil um die zwei nun unabhängigen Längsachsen.
Der Vorgang ähnelt der Rotation eines Kardangelenks. Anders als früher angenommen, spielt die Rotation des Schwanzes nur eine untergeordnete Rolle, da dessen Masse viel zu gering ist, um dem restlichen Körper einen ausreichenden Drehimpuls zu verleihen.
Katzen haben einen hochentwickelten Tastsinn. Sie besitzen über den ganzen Körper verteilt Tastrezeptoren. Die hauptsächlich an Ober- und Unterlippe sowie über den Augen befindlichen langen Tast- bzw.
Schnurrhaare Vibrissen , deren Wurzeln mit dem weitverzweigten Netz der Nervenenden verbunden sind, signalisieren, wenn eine Öffnung zu eng oder ein Hindernis im Weg ist.
Die bereits bei neugeborenen Katzen vorhandenen Schnurrhaare können beträchtliche Länge erreichen, sind beweglich und wachsen nach dem Ausfallen nach.
Mit ihrer Hilfe erkennen sie Gegenstände und Tiere, die sie in der Dunkelheit nicht sehen können; das erlaubt ihnen selbst bei Erblindung ein annähernd normales Bewegen zumindest in bekannter Umgebung.
Besonders empfindlich sind auch Rezeptoren an den Vorderpfoten, welche die durch Beutetiere ausgelösten Bodenerschütterungen wahrnehmen.
Das Verhalten von Hauskatzen wird hauptsächlich dadurch bestimmt, dass sie Raubtiere sind. Die alte Meinung, Hauskatzen seien per se Einzelgänger, ist widerlegt.
Da die allermeisten anderen Katzenarten Einzelgänger sind, bildet die Hauskatze zusammen mit den Löwen eine Ausnahme der Regel.
Im Gegensatz zu den Löwen, die als echte Rudeltiere zusammen auf die Jagd gehen, geht die Hauskatze allerdings alleine auf die Jagd.
Das Zusammenleben in einer Gruppe ist bei den Hauskatzen also fakultativ. Die Tatsache, dass Hauskatzen soziale Tiere sind, war überhaupt erst die Grundlage für ihre Domestikation und ermöglicht die Interaktion mit dem Menschen.
Im Gegensatz dazu sind Einzelgänger wie die Europäische Wildkatze nicht domestizierbar. Das vielleicht bekannteste Verhalten der Hauskatze, das sogar sprichwörtlich ist, ist das Spielen mit gefangener Beute, welches auch von Besitzern meist als Grausamkeit falsch interpretiert wird.
Es handelt sich vielmehr um ein instinktives Bedürfnis, sicherzustellen, dass die Beute schwach genug ist, um gefahrlos getötet werden zu können.
Diese bei kleinen Katzen häufigste Art zu töten wirkt sofort, auch wenn das Beutetier sich oft noch bewegt. Auch Schlangen oder Blindschleichen werden von Hauskatzen erbeutet.
Fische z. Die vielen Katzen in den verschiedenen Farben stammen gewöhnlich alle von einer einzigen Katze ab, welche die Begründerin dieser Gemeinschaft war.
Auch wenn sie das vom Menschen bereitgestellte Futter teilen, bleiben sie auf der Jagd jedoch Einzelgänger. Anders als Löwen jagen Hauskatzen nicht gemeinschaftlich.
Ihre Jagdmethode, die sie als Schleich- oder Lauerjäger charakterisiert, ähnelt der ihrer wild lebenden Verwandten: Anschleichen an die Beute und Ansprung aus kürzester Entfernung.
Innerhalb der Kolonien besteht eine Rangordnung von kleineren durch weibliche Tiere dominierte Gruppen. Katzen kommunizieren durch Körpersprache, Laute und Gerüche.
Duftsignale werden sowohl zur Kommunikation in der direkten Begegnung als auch auf weite Entfernungen eingesetzt.
Kommen Katzen in näheren Kontakt, signalisieren sie ihren emotionalen Zustand durch die Haltung und die Bewegungen des ganzen Körpers und des Schwanzes.
Hat die Katze ihren Schwanz erhoben, so fühlt sie sich normalerweise wohl und sicher. In entspannter Haltung wird der Schwanz häufig horizontal mit leichter Biegung nach unten getragen.
Ist der Schwanz stark nach unten gebogen und aufgeplustert, so ist das oft ein Zeichen der Drohung und Aggression. Schwanzzucken oder schnelles Hin- und Herpeitschen des Schwanzes bedeutet, dass die Katze möglicherweise aggressiv oder irritiert ist.
Wichtige Signale gehen auch von der Gesichtsmuskulatur aus. Fixiert die Katze ihr Gegenüber mit den Augen , so ist sie aufmerksam bei zunächst neutraler Stimmung.
Verengen sich dabei die Pupillen zu Schlitzen und richten sich die Schnurrhaare deutlich nach vorne, wird der Hals eingezogen und die Ohren zur Seite gefaltet, droht oder warnt die Katze.
Sind die Pupillen erweitert, wird normalerweise Angst und Unterwerfung signalisiert. Fühlt sich die Katze wohl und ist sie entspannt, werden die Augen oft halb geschlossen gehalten, so dass die Nickhaut sichtbar wird.
Sind die Ohren zur Seite gefaltet, kann die Katze aggressiv sein. Liegen sie flach nach hinten eng am Kopf an, signalisieren sie häufig Furcht.
Nach vorn gerichtete Ohren können Neugier und Aufmerksamkeit bedeuten. Ein weiteres Element der Körpersprache von Katzen ist der Milchtritt.
Diese Verhaltensweise bleibt auch erwachsenen Katzen erhalten und zeigt sich zum Beispiel, wenn sie sich sehr wohlfühlen, aber auch wenn sie ihren Schlafplatz vorbereiten.
Das Anschauen mit halb geschlossenen Augen ist ein Zeichen von Freundlichkeit oder Zuneigung und kann mit dem Lächeln des Menschen verglichen werden.
Auch das Blinzeln mit einem Auge ist ähnlich zu deuten. Beides ist vom Menschen leicht zu imitieren und wird von der Katze oft erwidert.
Es ist dann kein Zeichen von Müdigkeit, sondern eine Antiaggressionsgeste. Sie streckt die Beine ganz durch, stellt das Fell auf und geht langsam auf den Gegner zu.
Eine unsichere Katze macht sich jedoch häufig klein, sammelt die Beine unter dem Körper und legt den Schwanz eng an. Dabei kauert sie sich oft auf den Boden, um sich notfalls sofort auf den Rücken fallen zu lassen und den Gegner mit Krallen und Zähnen abwehren zu können.
Auf der Körpersprache gründet sich auch die weit verbreitete Abneigung von Katzen gegen Hunde und umgekehrt, die irrigerweise oft als Erbfeindschaft gesehen wird.
Die deutlich unterschiedliche Körpersprache mit Signalen häufig gegensätzlicher Bedeutung kann zu Auseinandersetzungen führen. Die darauf folgende Flucht der Katze weckt wiederum im Hund den Jagdinstinkt.
Im Gegensatz dazu signalisiert ein wedelnder, peitschender Schwanz der Katze Unmut oder latente Aggressivität, das Heben der Pfote sagt: Bis hierher und nicht weiter!
Oft legt sich die Katze daraufhin auf die Seite, um sich mit ihren Krallen verteidigen zu können, was vom Hund als Unterwerfung oder Spielaufforderung verstanden wird.
Wenn Hund und Katze von klein auf aneinander gewöhnt sind, treten meist keine Schwierigkeiten auf. Sind Katzen sich bereits näher gekommen, werden akustische Signale eingesetzt, um die Aussagen der Körpersprache zu verstärken.
Fauchen und Knurren sind Signale für Aggressivität oder auch Angst. Durch taubenartiges Gurren ruft ein Muttertier seine Jungen zu sich.
Das Miauen ist der charakteristischste Laut, den die Katze hervorbringt. Er kann unterschiedliche Bedeutungen haben und wird in verschiedenen Situationen angewandt.
Durch die Domestizierung wurde die Neigung zu miauen verstärkt, um wie Jungtiere Zuwendung und Leckerbissen zu bekommen. Einige Katzen miauen, wenn sie Angst haben.
Nicht domestizierte Katzen vermeiden das Miauen weitgehend, um andere Raubtiere etwa Greifvögel nicht unnötig auf sich aufmerksam zu machen.
Scheue und unsichere Tiere versuchen, die Gunst des Gefährten zu erobern oder zu bewahren, indem sie ohne Unterbrechung und aus einer gewissen Entfernung hörbar schnurren.
Zudem schnurren Katzen auch, wenn sie Schmerzen haben oder krank sind, um ihre Unterlegenheit zu demonstrieren und sich davor zu schützen, dass sich ihre Situation noch verschlechtert.
Es dient zudem der eigenen Beruhigung. Die Katze sendet durch ihr Schnurren, die Reibung am Körper und den hoch aufgerichteten Schwanz in der Regel friedfertige, besänftigende Signale aus, die Aggressionen abbauen sollen.
Entgegen der verbreiteten Meinung, Katzen seien nachtaktiv, sind Hauskatzen tatsächlich dämmerungsaktiv.
Das bedeutet, dass Hauskatzen am Morgen und am Abend besonders aktiv sind, aber tagsüber und nachts schlafen oder dösen. Aufgrund des engen Zusammenlebens mit Menschen passen sich Hauskatzen jedoch auch oft dem menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus an.
Katzen schlafen meistens mehrmals während des Tages und verbringen so durchschnittlich etwa 16 Stunden am Tag schlafend. Der Schlaf verläuft in den Phasen des flachen Schlafs und des Tiefschlafs.
Zudem ruht sich die Katze aus, indem sie sich, ohne zu schlafen, mit geschlossenen Augen hinlegt. Seit wurden zur Erforschung dieses Verhaltens zahlreiche Experimente angestellt.
In der Phase des flachen Schlafs wacht die Katze beim geringsten Geräusch auf. Darauf folgt der Tiefschlaf mit einer Phase, die man paradoxen Schlaf nennt und die der Traumphase entspricht.
Die Muskeln sind dabei entspannter und die Aufwachschwelle ist deutlich höher. Manchmal zucken Beine, Schwanz, Haut und Schnurrhaare.
Schlafphasen folgen auf Traumphasen. Dann gähnt die Katze, steht auf, wechselt ihre Position und schläft wieder ein. Nimmt die Katze während des Schlafens ein ungewohntes Geräusch wahr, öffnet sie ein Auge.
Kann sie das Geräusch immer noch nicht identifizieren, ist sie rasch wach und aufmerksam. Wenn sie aber von allein aufwacht, gähnt sie zunächst ausgiebig und beginnt dann, sich zu strecken.
Dabei wird durch präzise und sorgfältige Bewegung jeder Muskel gedehnt. Eine in die menschliche Familie integrierte freilaufende Katze hat üblicherweise kein Problem damit, die Nacht im Haus überwiegend schlafend zu verbringen.
Hier sind individuelle Verhaltensmuster weit gestreut und wechseln auch nach Wetter und Jahreszeit. Weibliche Katzen werden zwischen dem vierten und zwölften Lebensmonat geschlechtsreif und damit zum ersten Mal rollig.
Der Eintritt in die Geschlechtsreife wird von verschiedenen Faktoren wie Jahreszeit, Tageslichtdauer, Körperkondition und Rasse beeinflusst.
Während der Rolligkeit ist die Katze etwa fünf bis sechs Tage lang empfänglich, der Follikelsprung vollzieht sich zumeist nur, wenn die Katze gedeckt wird, manchmal reichen aber bereits visuelle oder Geruchsreize Pheromone zu dessen Auslösung aus.
Eine rollige Katze reibt sich ständig an Gegenständen, rollt sich oft auf dem Boden und hält ihr Hinterteil auffordernd in die Höhe.
Wird sie nicht von einem Kater gedeckt, wird sie in der Regel nach neun Tagen wieder rollig, es kann aber auch zu einer Dauerrolligkeit kommen.
Kommt es zum Follikelsprung, aber nicht zu einer Trächtigkeit, so erfolgt die neue Rolligkeit nach fünf bis sechs Wochen.
Mittels Duftstoffen im Urin , welche die Paarungsbereitschaft signalisieren, und durch eindringliche Rufe locken freilebende Katzen oft mehrere Bewerber herbei.
Kommen die Kater heran, werden sie in der ersten Phase von der Katze durch Fauchen und Pfotenhiebe auf Distanz gehalten erfahrene Kater verstehen dem auszuweichen.
Die Katze zieht sich auf eine sichere Entfernung zurück, während die Männchen untereinander unter warnendem Knurren, drohenden Blicken und lautstarkem Geschrei Hiebe austauschen.
Sie mustern sich gegenseitig und schleichen langsam umeinander herum. Zieht sich in dieser Phase keiner der Bewerber zurück, kann aus diesen Begegnungen ein erbitterter Kampf werden, aus denen die Kater mit Kratz- und Bisswunden hervorgehen.
Unkastrierte Kater haben eine höhere Sterblichkeit als kastrierte Artgenossen. Letztlich trifft aber das Weibchen die Entscheidung, wer sein Paarungspartner wird.
Erst wenn das Weibchen seine Bereitschaft signalisiert und die am Boden kauernde Haltung mit gestrecktem Hinterteil und zur Seite gebogenem Schwanz einnimmt, kann die Paarung stattfinden.
Der Akt dauert nur wenige Sekunden und wird von einem charakteristischen Deckschrei des Weibchens begleitet. Er endet abrupt, indem das Weibchen das Männchen gewaltsam abschüttelt und meist auch Hiebe austeilt.
Am Penis des Katers befinden sich Widerhaken Penisstacheln , weshalb der Geschlechtsakt für die Katze schmerzhaft ist. Nach erfolgreichem Deckakt rollt sich das Weibchen mehrmals in gestreckter Haltung auf dem Boden.
Eine rollige Katze kann sich mit mehreren Männchen paaren. Entsprechend können die Geschwister eines Wurfes verschiedene Väter haben.
Nach vollzogener Paarung Deckung kommt es nach ca. Das Ei ist, anders als beim Hund, zu diesem Zeitpunkt bereits befruchtungsfähig.
Die Befruchtung durch die Spermien erfolgt im Eileiter. Nach einer knapp zweiwöchigen Wanderung und mehrmaligen Zellteilungen im Eileiter und in der Gebärmutter entsteht eine Blastozyste , ein Mehrzellstadium des befruchteten Eies, die sich in die Gebärmutterwand einnistet.
Die Rolligkeit ist nach vollzogener Paarung bei der Katze nicht sofort beendet, vielmehr setzt diese nach einigen Stunden erneut ein und hält, wenn auch unter zunehmender Abschwächung, zuweilen noch mehrere Tage lang an.
Die in solchen Fällen geborenen Jungen sind oft ungleich entwickelt. Ungleiche Nachkommen innerhalb eines Wurfs sind auch dann zu erwarten, wenn das Zusammensein mit einem Kater länger als eine Woche ausgedehnt oder nach mehrtägiger Pause fortgesetzt wurde.
Nach dem Abklingen der Rolligkeit wird die Katze zusehends träger und neigt nicht selten während der zweiten und dritten Woche zu Erbrechen.
Nach etwa drei Wochen beginnt sich jedoch zunächst das untere hintere ihrer vier Zitzenpaare rosa zu färben und es liegen, durch den Tierarzt ertastbar, bereits etwa einen Zentimeter lange Embryonen in den Fruchtkammern der Gebärmutter.
Sie können sich gegen Ende der Trächtigkeit allmählich gegenseitig berühren. Sie leckt nun auch öfter die Zitzen und die Analregion. Hauskatzen bevorzugen das Zimmer der Person im Haus, zu der sie die engste Beziehung haben.
Das Nest kann ein halb geöffneter Schrank , eine Schachtel oder auch das Bett sein. Die Geburt kann bis zu einigen Stunden dauern, wobei die Abstände, in denen die einzelnen Kätzchen geboren werden, sehr unterschiedlich lang sein können.
Eine Katze, die zum ersten Mal wirft, gebiert meistens zwei bis drei Junge. Bei späteren Geburten erhöht sich die Zahl der Jungtiere häufig auf bis sieben Kätzchen.
In seltenen Fällen sind aber auch zehn oder sogar mehr möglich, jedoch überleben in diesem Fall ohne menschliche Hilfe oft nicht alle Kätzchen.
Manche Katzen wollen auch einige Tage nach der Geburt nicht gestört werden, andere suchen die Gesellschaft der Menschen und fühlen sich wohler mit ihnen.
Wird das Wurflager vom Menschen nicht peinlich gereinigt, so zieht die Mutterkatze mit ihrem Wurf in ein anderes Lager um, denn der Geruch könnte Raubtiere anziehen.
Auch wenn die Katze glaubt, ihre Jungen seien aus irgendeinem Grund in Gefahr, hebt sie jedes Kätzchen an der Nackenfalte hoch und trägt es an einen anderen Ort.
Durch diesen Biss löst die Mutter beim Katzenjungen eine sogenannte Tragestarre aus, die verhindern soll, dass sie sich zu stark bewegen.
Männchen und Weibchen erreichen die Geschlechtsreife im Schnitt im sechsten bis achten Lebensmonat, aber die körperliche Entwicklung ist erst einige Monate später abgeschlossen.
Bei vielen Rassekatzen dauert dieser Lebensabschnitt noch einige Monate länger. Mit der Geschlechtsreife werden die körperlichen Unterschiede zwischen Weibchen und Männchen deutlich.
Die sekundären Geschlechtsmerkmale bilden sich aus. Bei Katern dauert diese Reifezeit bis zum 3. Die Weibchen sind normalerweise schlanker und haben einen schmalen, dreieckigen Kopf.
Im Verhalten zeigen sich noch deutlichere Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen. Kater sind territorialer und markieren ihr Revier durch Verspritzen von Urin und Reiben an vielbesuchten Stellen.
Auf Eindringlinge reagieren sie mit Drohgebärden. Im Gegensatz zu den Weibchen neigen sie mehr zum Streunen und bleiben manchmal auf der Jagd oder bei der Suche nach einem paarungsbereiten Weibchen mehrere Tage dem Haus fern.
Wenn sie dann ab und an zurückkommen, suchen sie Trost, Nahrung oder einen ruhigen Schlafplatz. Nach ein paar Monaten werden aus den Kampfspielen richtige Kämpfe, da die Männchen nun unter Beweis stellen, dass sie fähig sind, sich mit anderen Männchen zu messen.
Zwischen dem Lebensmonat verlassen die jungen Kater die Gruppe. Nur kastrierte Männchen bleiben bei den Schwestern und ordnen sich in die Gruppe ein.
Das Weibchen eignet sich deshalb ihrem Wesen nach besser als das Männchen zum Haustier , da es das Revier der Mutter auch in der Geschlechtsreife nicht verlässt und weniger Raum braucht.
Allerdings toleriert die Katze Ortsveränderungen in der Regel schlechter als der Kater und reist häufig auch nicht gerne. Dafür ist sie beim Spielen oft nicht so aggressiv wie das Männchen.
Mit eineinhalb Jahren sind die meisten Katzen weniger verspielt und weniger aktiv, wobei es hier erhebliche individuelle und rassebedingte Unterschiede gibt.
Ausgewachsene in der Wohnung gehaltene Kater sind oft anschmiegsamer und ruhiger als Katzen, die unabhängiger und Fremden gegenüber reservierter sind.
Verantwortlich für diesen geschlechtsspezifischen Unterschied werden die Hormonschwankungen aufgrund des Östrus bei unkastrierten Katzen gemacht, bei Katern ist der Hormonstatus demgegenüber gleichbleibend.
Dieser Unterschied nivelliert sich bei kastrierten Weibchen, wodurch ein Zusammenleben für Mensch und Tier wesentlich angenehmer wird. Sie merken sich, mit welchen Lauten sie Menschen dazu bewegen können, auf ihre unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen.
Das assoziative Gedächtnis erlaubt Katzen, eine Problemstellung mit bereits Erlebtem zu vergleichen. So können sie mühelos Beziehungen zwischen mehreren Elementen herstellen und für sich nutzbar machen.
Obwohl Katzen bei der Geburt bestimmte Fertigkeiten besitzen, müssen sie sich einige Verhaltensweisen mit Geduld aneignen.
Dazu zählen zum Beispiel das Jagen oder das Benutzen des Katzenklos. Zunächst verspeist sie tote Tiere vor ihren Augen, später bringt sie lebende Beute heran, die sie tötet und ihnen zu fressen gibt.
Da Katzen zwar einen Jagdinstinkt besitzen, aber das erfolgreiche Jagen erst lernen müssen, gelingt es Kätzchen ohne Mutter oder mit nichtjagender Mutter in der Regel nie, Beute zu fangen.
Da bei Hauskatzen im Allgemeinen der Besitzer als Anführer gilt, willigen Katzen relativ bereitwillig ins Vergraben und damit in die Verwendung eines Katzenklos ein.
Katzen, die Türen öffnen können, haben Bedeutung und Funktionsweise der Türklinke erkannt. Eine neuere Studie Osthaus weist jedoch darauf hin, dass Katzen nur bedingt in der Lage sind, Ursache und Wirkung klar miteinander zu verbinden.
Katzen sind Lauerjäger ; sie beobachten ein Problem sehr genau und können es auf das Wesentliche reduzieren. Sie besitzen die Fähigkeit zur Abstraktion und wägen Nutzen und Aufwand einer Aufgabe gegeneinander ab.
Katzen sind so wie alle Tiere auf Verhaltensweisen konditionierbar. Sie sind fähig, auf ihren Namen zu hören.
Um eine Katze mit ihrem Namen vertraut zu machen, ist es von Vorteil, ihn möglichst nur in für die Katze positiven Situationen wie Füttern und Streicheln zu benutzen.
Es ist auch möglich, sie auf bestimmte Signale zu trainieren, die Verhaltensweisen unterbrechen. So können ihnen bestimmte Verhaltensweisen abgewöhnt werden, die vom Menschen als Unarten empfunden werden.
Katzen lassen sich mit Hilfe des Klickers ähnlich trainieren wie Hunde. Tierpsychologen empfehlen diese Trainingsform als geistig fordernde Beschäftigung für Hauskatzen.
Wegen der morphologischen Ähnlichkeit und der nahen genetischen Verwandtschaft war der Ursprung der Hauskatze bis vor kurzem nicht gänzlich geklärt.
Auch die Meinung, die Hauskatze sei eine Kreuzung aus Rohr- und Wildkatze, ist heute obsolet, wenn es auch vereinzelt zu Paarungen der beiden Arten gekommen sein mag, zumal diese in der F1-Generation fruchtbar sind.
Die Domestikationsforschung ging davon aus, dass die Hauskatze lediglich von einer Wildart abstammt, nämlich der Wildkatze Felis silvestris , deren Lebensraum sich von Schottland über Afrika bis nach Asien erstreckt.
Es galt als wahrscheinlich, dass Vertreter von drei Hauptgruppen der Echten Katzen Waldkatze , Falbkatze , Steppenkatze am Domestikationsprozess beteiligt waren.
Hierbei hat die Wildkatze Felis silvestris silvestris ihren natürlichen Lebensraum in Europa , Kleinasien und im Iran.
Sie ist relativ kräftig, hat kurze Ohren und einen buschigen, dicken Schwanz. Die Steppenkatze Felis lybica ornata kommt in Vorder- und Mittelasien vor.
Sie ist kräftiger gebaut und untersetzter als die Falbkatze. Die genetischen Merkmale der Wildkatzen sind gegenüber denen der Hauskatze dominant.
Als Hauptstammform betrachtete man die Falbkatze, der zweitstärkste Einfluss wurde der Steppenkatze zugesprochen. Die Waldkatze ist ein ausgesprochener Kulturflüchter und kam als Vorfahre am wenigsten in Frage.
Tatsächlich ist unter den verschiedenen Formen der Echten Katzen der Urahn der domestizierten Hauskatze die auch als Falbkatze bezeichnete afrikanische Wildkatze Felis lybica lybica.
Ein Team der Universität Oxford um den Genetiker Carlos Driscoll , das die Gene von fast Hauskatzen von fünf Kontinenten untersuchte, wies nach, dass alle fünf aufgefundenen genetischen Hauptlinien allein von Felis lybica lybica abstammen und dass die Domestikation wahrscheinlich fünffach unabhängig voneinander im sogenannten Fruchtbaren Halbmond erfolgte.
Jahrtausend v. Mit beginnender Sesshaftigkeit der Menschen schloss die Katze sich ihnen — zunächst als Abfallvertilger am Rand von Siedlungen lebend — an.
Vermutlich kam es infolge der sich daraus ergebenden beiderseitigen Vorteile allmählich zur Selbstdomestikation der Tiere.
Knochen kleinerer Katzen wurden zusammen mit menschlichen Knochen aus einer Zeit von vor Jahren in Mesopotamien , Südost- Anatolien und Jordanien gefunden, Domestizierung lässt sich für diese Zeit in Zypern zeigen.
Dort betrachtete man die Katze vermutlich eher als Beute- denn als Haustier. Wildkatzen kennen nur Fauch- und Knurrlaute. Die Domestizierung der Katze begann nicht, wie bisher angenommen, in Ägypten , sondern im Fruchtbaren Halbmond.
Domestizierte Katzen dienten ihren Besitzern sowohl zur Mäusejagd als auch — nachweisbar seit dem Mittleren Reich — zur Jagd auf Wasservögel im Papyrusdickicht.
Sie wurde oft als kleine Katze mit Löwenkopf oder weibliche Gestalt mit Katzenkopf dargestellt. Die ihrer Jungen beraubte Katze möchte dann von neuem Junge haben und läuft wieder zum Kater.
Dies Tier liebt es nämlich, Junge zu haben. Die toten Katzen werden nach der Stadt Bubastis gebracht, einbalsamiert und in heiligen Grabkammern beigesetzt.
Wie Untersuchungen gezeigt haben, waren die meisten der mumifizierten Katzen sehr jung. Sie wurden wahrscheinlich speziell für die Mumifizierung gezüchtet.
Meist wurde zur Tötung der Hals umgedreht. Sie wurde mit dem Mutterkult, der in vielen Kulturen für Fruchtbarkeit, Mondphasen , Überfluss und Geburt steht, in Verbindung gebracht, da die gebärfreudige Katzenmutter ihre Kinder liebevoll umsorgt und beschützt.
Zudem galt sie als tolerant und unabhängig. Die Ausfuhr von Katzen aus Ägypten war untersagt. Phönizier sollen Katzen nach Italien , Gallien und Britannien geschmuggelt haben.
Archäologen fanden in Siedlungen in der Nähe von Amsterdam ca. Eindeutige Darstellungen von Hauskatzen finden sich auf griechischen Vasen aus der Zeit um und v.
Die Furcht vor schwarzen Katzen übernahmen die Griechen von den Babyloniern. Jahrhundert erstmals einen Zusammenhang von Katze und Maus.
Jahrhundert n. Möglich ist auch, dass der Katzenname einer nordafrikanischen Sprache entlehnt vgl. In Indien war die Hauskatze häufig ein wichtiger Bestandteil religiöser Zeremonien.
Von dort gelangte sie erst nach China und später nach Japan , wo sie ähnliche Aufgaben übernahm. In China um v. Dies belegen zahlreiche Zeichnungen.
Die Katze stand für Glück und ein langes Leben. Sie war ein Statussymbol der glücklichen Reichen. Sein Rufname: Schneemädchen.
Die Bedeutung der Katze war im frühen Mittelalter gering. Mit der zunehmenden Ausbreitung der — ebenfalls über Seehandelswege eingeschleppten — Vorratsschädlinge Wanderratte , Hausratte und Hausmaus ergab sich die Notwendigkeit ihrer Bekämpfung, was im Spätmittelalter zu einer starken Zunahme der Hauskatzen führte.
Trotz ihrer unbestreitbaren Nutzwirkung wurde sie vom mittelalterlichen Aberglauben zum dämonischen und unglückbringenden Wesen stigmatisiert , galt als Begleiterin von Hexen und Schülerin des Teufels.
Besonders die schwarzen Katzen wurden gnadenlos verfolgt, nicht selten sogar in Körbe gesperrt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Eine freundschaftliche Beziehung zu einem Tier, besonders zu diesem, galt als Gotteslästerung. Dennoch finden sich sowohl in den ärmeren sozialen Schichten als auch bei Adel und Klerus Katzenliebhaber.
Mit den ihr zugesprochenen magischen Eigenschaften bekam die Katze in der Volksmedizin einen hohen Stellenwert, indem fast alles von ihr zu Heilzwecken verwendet wurde.
Im Katzen waren rar und daher sehr wertvoll. Nach dem Gesetz des Prinzen von Südwales anno n. Die Preise für eine Katze schwankten. Im Sachsenspiegel , dem — verfassten Gesetzbuch, wurde drei Pfennige Schadensersatz für eine Katze festgelegt.
Dies war nicht wenig, denn für ein Lamm oder für eine Kuh standen damals vier Pfennige zu Buche. Einige Fundstücke aus dem Jahrhundert zeigen, dass Katzenfell von den Wikingern getragen und im Mittelalter in Europa bevorzugt gehandelt wurde.
Zu Mitte des Jahrhunderts schrieb Girolamo Visconti über Hexen, die angeblich nachts in Katzengestalt in die Häuser eindrangen, in denen Kinder schliefen.
Damals gehörte es zum französischen Brauchtum, eine Katze in das Fundament einer Kirche einzubauen. Dies sollte den Sieg des Guten über das Böse symbolisieren.
An diese dunklen Zeiten erinnern noch Sprichwörter, Redensarten und abergläubische Rituale , so dass die Katze noch heute zwiespältig besetzt wird.
Während man im Orient den Katzen gegenüber im Allgemeinen freundlicher eingestellt war, wurden sie im Japan des Jahrhundert war die Katze auf dem gesamten europäischen Kontinent und in fast ganz Asien verbreitet.
Vom Jahrhundert gelangte sie auf den Schiffen europäischer Entdecker nach Nordamerika , Australien und Neuseeland.
Als im Dennoch blieben die gefleckten Wildkatzenfelle weiterhin begehrte und kostbare Ware, wodurch die wilden Verwandten der Hauskatze auf allen Kontinenten rücksichtslos gejagt wurden.
Damit verbunden war der Beginn der Katzenzucht. Heute sind mehr als 30 Katzenrassen bekannt, die über internationale Zuchtverbände standardisiert werden.
Jahrhundert wurde die Katze zu einem der medizinisch , genetisch und physiologisch am intensivsten untersuchten Haustiere.
Weil aber Katzen in der westlichen Welt auch mit den Eigenschaften Falschheit und Verschlagenheit charakterisiert werden, hat sich eine zwiespältige Einstellung erhalten.
So glaubte einer Umfrage im Jahre zufolge ein Viertel der Befragten, dass es sich um ein schlechtes Vorzeichen handle, wenn eine schwarze Katze den Weg von links nach rechts kreuze.
In seinem Inneren, das ein Katzen grabmal darstellt, gibt es zahlreiche Malereien und Skulpturen mit Katzendarstellungen.
Auch in China und Thailand werden Katzen bis heute als Gottheiten verehrt. Verwilderte australische Hauskatzen zeigen eine erhebliche Anpassung an ihre neue Umwelt.
Diese Katzen leben in erster Linie von den in Australien eingeführten Kaninchen , aber auch von einheimischen Tieren. Katzen, auch Haus- und Rassekatzen, sind strikte Fleischfresser.
Eine rein vegetarische Ernährung für Katzen wird teilweise, insbes. Eine Studie aus dem Jahre kam zu dem Ergebnis, dass eine vegetarische Ernährung mit Supplementen bedarfsdeckend sein könnte, jedoch in der Praxis keine der untersuchten acht Katzen tatsächlich bedarfsdeckend ernährt wurde.
Studien haben nachgewiesen, dass die Katze zur Deckung ihres Nährstoffbedarfes keine pflanzlichen Nährstoffe, insbesondere keine Kohlenhydrate und keinen Zucker benötigt.
Allerdings gibt es auch keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Kohlenhydrate und Zucker in geringer Menge in der Katzennahrung schädlich wären.
Handelsübliches, industrielles Katzenfutter enthält häufig Kohlenhydrate in Form von Getreide, um den Bedarf der Katze an Ballaststoffen zu decken Nassfutter , aber auch um das Futter zu formen und als billiger Füllstoff insbesondere in Trockenfutter.
In den meisten Trockenfuttern liegt er aber aus produktionstechnischen Gründen und Gründen der Haltbarkeit deutlich höher. Studien belegen, dass mit kommerziellem Fertigfutter gefütterte Katzen ein 2,5- bis 5-fach erhöhtes Risiko haben, an einer Schilddrüsenüberfunktion zu erkranken, was auf bestimmte Zusatzstoffe Sojaisoflavone oder Phthalate zurückgeführt wird.
Im Gegensatz zum Fertigfutter erfüllt diese Ernährungsweise auch psychische Bedürfnisse der Katze und ermöglicht den artgerechten Gebrauch des Katzengebisses.
Bei dieser weitestgehend artgerechten Ernährungsweise ist allerdings ebenfalls auf ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis zu achten.
Dieses Grundwissen sowie der Mehraufwand für die Futterbeschaffung und -zubereitung machen diese Art der Fütterung allerdings nicht für jeden Katzenhalter praktikabel.
Ein alltagstauglicher Kompromiss für die Mehrheit der Katzenhalter ist es, die Fütterung mit Fertigfutter durch einzelne Rohfleischmahlzeiten zu ergänzen, die dann auch aus nur einer Sorte Fleisch bestehen dürfen und keine Zusatzstoffe benötigen.
Entsprechend ihrer Abstammung von der afrikanischen Falbkatze als Steppen- und Savannenbewohner ist auch die Hauskatze bei natürlichem Nahrungsangebot in der Lage, ihren Wasserbedarf weitgehend aus den Beutetieren zu decken.
Daher ist ihr Trinkbedürfnis gering. Aus diesem Grunde sollte der Feuchtigkeitsgehalt im Futter dem der natürlichen Beute entsprechen, was bei der Mehrzahl der kommerziellen Feuchtfutter der Fall ist.
Trotzdem sollte sauberes Trinkwasser immer bereitstehen. Bei Verfütterung von Trockenfutter nehmen Katzen von sich aus mehr Wasser auf, allerdings oftmals nicht genug, um auf die physiologisch notwendige Menge zu kommen.
Nieren- und Harnwegsprobleme können die Folge sein. Wild lebende Katzen trinken nicht dort, wo sie fressen, weil es in freier Wildbahn unwahrscheinlich ist, dass sich direkt neben der geschlagenen Beute eine Wasserstelle befindet.
Hauskatzen haben dieses Verhalten beibehalten und trinken nur aus einem neben dem Futternapf stehenden Wassernapf, wenn keine andere Möglichkeit besteht.
Aus diesem Grund sollte dieser getrennt vom Futternapf aufgestellt werden. Erwachsene Katzen vertragen meist keine Kuhmilch.
Sie können die in der Kuhmilch enthaltene Lactose Milchzucker nicht abbauen, da mit dem Ende der Säugeperiode die Produktion des nun nicht mehr benötigten Enzyms Lactase zurückgeht.
Es kommt zu Verdauungsstörungen und Durchfall. Wird über die Säugeperiode hinaus ohne Unterbrechung Milch zugefüttert, so wird die Enzymproduktion oft aufrechterhalten.
Eine Wohnungskatze, die alleine gehalten wird, kann insbesondere bei ungenügenden menschlichen Kontakten nach einiger Zeit unter Langeweile leiden, was in der Folge zu unerwünschten Verhaltensweisen führen kann.
Hat sie einen Artgenossen, so kann sie mit ihm spielen und sonstige artgerechte Verhaltensweisen ausleben. Bei reiner Wohnungshaltung sollte man sich immer für mindestens zwei Tiere entscheiden.
Nur ausnahmsweise ist Einzelhaltung bei älteren, unverträglichen Katzen, die in reiner Wohnungshaltung aufgewachsen sind, empfehlenswert. Eine Katze, die vorher Auslauf hatte und sich jetzt beispielsweise durch einen Umzug nur noch in der Wohnung oder dem Haus aufhalten soll, wird sich so gut wie nie an die beengten Lebensverhältnisse gewöhnen.
Vorteile der Wohnungshaltung sind, dass Katzen nicht überfahren, durch landwirtschaftliche Pestizide vergiftet, von Jägern erschossen oder von anderen Tieren Artgenossen, Hunden , Steinmardern verletzt werden können.
Das Risiko des Befalls mit Parasiten ist bei Wohnungshaltung ebenfalls weitaus geringer. Eine reine Wohnungskatze hat aus diesen Gründen eine durchschnittlich höhere Lebenserwartung als eine Katze, die ins Freie gelassen wird.
Der beste Kompromiss zwischen Freigang und reiner Wohnungshaltung ist ein gesicherter Garten. Eine Wohnungskatze verschluckt bei der Fellpflege mehr Haare als ein Freigänger, da sie sie weniger an Büschen und Sträuchern abstreifen kann.
Deshalb ist eine Wohnungskatze auf die Bereitstellung von Katzengras angewiesen, damit sie die verschluckten Haare wieder auswürgen kann Auslösung des Brechreizes.
Eine Alternative zur oralen Ausscheidung von Haarballen und deren für den Katzenbesitzer meist unangenehmen Entsorgung ist die Verfütterung von malzhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln, die eine Verklumpung der Haare im Verdauungssystem und somit deren rektalen Abgang ermöglichen.
Mehrere Katzenklos , eines pro Katze, sind sinnvoll. Ein stabiler Kratzbaum , am besten vom Boden bis zur Decke, ist wichtig, wenn man die Katze davon abhalten will, die Krallen an Polstern, Tapeten und Möbeln zu wetzen.
Hinzu kommt, dass Katzen hohe Plätze lieben, weil sie sich dort sicher fühlen und gerne klettern. Verschiedene Spielmöglichkeiten wie Bälle und ab und zu eine Kartonschachtel für Verstecke bieten den Wohnungskatzen Abwechslung und die Möglichkeit, ihren Spiel- und Jagdtrieb auszuleben.
Veraltete Literatur spricht noch von der Gefahr, es könne bei reinen Wohnungskatzen infolge der geringen Sonneneinstrahlung zu einem Vitamin-D-Mangel kommen.
Das wurde jedoch widerlegt, da Katzen nicht zur Vitamin-D-Synthese in der Haut fähig sind und deshalb ihren Bedarf vollständig über die Ernährung abdecken müssen.
Viele Substanzen, deren Einnahme für Menschen relativ unbedenklich ist, sind für Katzen, je nach Menge, giftig oder zumindest unverträglich.
Dazu gehören die Dieffenbachie , der Efeu , der Christusdorn , der Weihnachtsstern , die Amaryllis , das Alpenveilchen , die Begonie und verschiedene Kakteengewächse , aber auch der Buchsbaum oder der Oleander.
Wenn sie hineinfallen, können sie sich aus dieser Falle oft nicht selbst befreien und können darin ertrinken.
Bei dem Versuch, durch den Spalt eines angekippten Fensters zu schlüpfen, bleiben Katzen oft stecken. Durch Befreiungsversuche rutschen sie immer weiter nach unten.
Als Spätfolge kann es zur Ausbildung von Embolien kommen. Werden die Tiere nicht befreit, sterben sie nach stundenlangen Versuchen der Selbstbefreiung qualvoll.
Jede Katze besitzt angeborene Jagdinstinkte. Das in der freien Natur lebensnotwendige effiziente Jagdverhalten ist allerdings nur teilweise instinktiv vorhanden, teilweise muss es erlernt werden.
Dazu dient bei jungen Hauskatzen der Spieltrieb. Das Spielen mit verschiedenen Gegenständen in der Heimtierhaltung fördert das Erlernen und Trainieren von Jagdfähigkeiten.
Besonders junge Katzen sind bekannt für ihr Spielen mit Wollknäueln, manche können einem Stück Faden oder Seil nicht widerstehen.
Bei der Kastration werden die Hoden oder Eierstöcke entfernt. Gelegentlich kann eine weibliche Katze auch nach der Kastration rollig werden.
Wenn sie sich weiterhin von Katern besteigen lässt, dann ist ektopes Eierstockgewebe in der Bauchhöhle verblieben; lässt die Katze den Kater nicht zu, dann hat die Rolligkeit keine hormonelle Basis.
Als vielversprechende, nicht-chirurgische Methode zur Sterilisation von Männchen wird die intratestikuläre Calciumchlorid-Injektion erforscht [61] , welche auch bei anderen Tierspezies wie Hunden [62] [63] Erfolge zeigt.
Eine jedoch selten praktizierte Alternative zur Kastration stellt die Sterilisation dar, bei der nur die Samen- oder Eileiter durchtrennt werden.
Dieser Eingriff hat keinen Einfluss auf das Wesen des Tieres, verhindert aber die ungewollte Fortpflanzung und wäre aus verhaltensbiologischer Sicht eigentlich wünschenswert.
Dazu gehören der Auslauf, tolerante Nachbarn, wenig Autoverkehr auf mehrere Kilometer in der Umgebung und zumindest ein sterilisierter Partner in der Nähe, um gefährliche Revierkämpfe in der Ferne zu vermeiden.
Zudem sind die mit der geschlechtlichen Aktivität verbundenen Verhaltensweisen nach wie vor präsent und erschweren das harmonische Zusammenleben mit dem Menschen.
Da durch den fehlenden Deckakt der Eisprung ausbleibt, kommt es zu Dauerrolligkeit und zu Zystenbildung an den Eierstöcken.
An Katzen können parenteral oder oral Gestagene verabreicht werden. Bei der oralen Verabreichung steht die Behandlung mit Medroxyprogesteronacetat im Vordergrund, daneben Megestrolacetat.
Die Wiederherstellung der Fertilität ist auch nach einer Verabreichung über mehrere Jahre möglich. Hauskatzen beherbergen häufig Parasiten.
Ektoparasiten spielen auch als Überträger bestimmter Krankheiten eine Rolle. Ohrpinsel können vorhanden sein. Das Fell ist dicht, der Schwanz ist kräftig und verjüngt sich zum Schwanzende hin, das leicht gerundet ist.
Die Katzen dieser Rasse gelten als intelligent, anhänglich und liebevoll. Es sind lebhafte Tiere, die sich im Freien am wohlsten fühlen.
Europäisch Kurzhaar. Kategorie : Katzenrasse. Namensräume Artikel Diskussion. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.
Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Bei Fellfarben, die aus einer Rassenkreuzung stammen z.
Allerdings hat sie zumindest eines, wenn Violetta Filme Deutsch nur phasenweise. Nach den Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission Spendenmarathon. Die häufigsten endokrinen Erkrankungen sind die Schilddrüsenüberfunktion und die Zuckerkrankheit. In: Acta Veterinaria Scandinavica. Häufig kann man mit ihr Wwe Super Showdown 2019 mit einem Hündchen spazieren gehen. Kinzelbach, S. Kommt es In Aller Freundschaft Die Krankenschwestern Folge 1 Follikelsprung, aber nicht zu einer Trächtigkeit, so erfolgt die neue Rolligkeit nach fünf bis sechs Wochen. Auch als EKH abgekürzt. Die häufigste Tumorerkrankung ist das maligne Lymphom. Ihre natürlichen Verhaltensweisen wie das geräuschlose Anpirschen und nächtliche Jagen, das ausgiebige Putzen Up Stream lautstarke Werben und Paaren wurde den Katzen zum Verhängnis. Das Tierschutzrecht regelt in Deutschland, Österreich Space Pirates der Schweiz seit längerem den generellen Schutz der Tiere und somit auch der Hauskatze, während das Bundesjagdgesetz den Umgang mit streunenden und wildernden Katzen regelt.
3 KOMMENTARE
Diese Mitteilung unvergleichlich, ist))), mir ist es interessant:)
Ich entschuldige mich, aber meiner Meinung nach sind Sie nicht recht. Schreiben Sie mir in PM.
Es ist schade, dass ich mich jetzt nicht aussprechen kann - ist erzwungen, wegzugehen. Ich werde befreit werden - unbedingt werde ich die Meinung aussprechen.